[Rezension] Ugly - Verlier nicht dein Gesicht



 »Es musste entsetzlich sein, ein hässliches Gesicht zu sehen, wenn man die ganze Zeit von dermaßen schönen Menschen umgeben war.« 

Meine Meinung:

Der Klappentext hörte sich für mich wirklich gut an und die Geschichte war mir auch in keinster Weise bekannt. Das Cover fand ich sehr passend, da es ja um Schönheitsoperationen geht. 
Zu Tally muss ich sagen das ich sehr oft genervt von ihr wahr, da sie diesem System so absolut vertraute und oft auch sehr naiv in dieser Hinsicht war. Aber so passte sie auch perfekt in diese Geschichte, denn ihre Veränderung war ein zentrales Thema. Die Veränderung von einem System konformen Menschen zu einem eigenständigen, selbstdenkenden Menschen der sich für seine Überzeugungen einsetzt. Außerdem erkennt sie auch das in der Pretty-Welt nicht alles super ist, und David merkt auch das sie sich mehr Gedanken macht als andere, weshalb er ihr auch ein großes Geheimnis anvertraut. Shay hat mich als Freundin nicht wirklich überzeugt, und hat mich gegen Ende auch immer mehr genervt. David fand ich sehr passend und überzeugend.
Dennoch kam ich nicht 100-prozentig in die Geschichte hinein, da mir die Pretty-Welt an sich nicht genug erklärt war, bzw. manchmal erst zu spät erklärt wurde.
Das Ende fand ich auch nicht sehr, gelungen. Es war zwar logisch, aber ich hätte mir etwas anderes gewünscht, auch wenn ich verstehe warum Tally dies tut.

Das Buch bekommt von mir 3/5 Punkten, da das Thema zwar sehr aktuell ist und man auch Veränderung erkennt, aber die Charaktere haben mich oft genervt und auch die Pretty-Welt hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Ich hoffe das die nächsten Bücher besser sind.

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